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ROI-Berechnung einer Fachapplikation

Schon der Artikel Usability verkaufen steuert auf das Thema ROI hin. Wir müssen die Sprache unserer Partner sprechen. Hierzu gehört es, klare Zahlen auf den Tisch legen zu können. Wie hoch wird die Ersparnis durch den Einsatz von User Experience Design (UX) sein? Das ist immer eine schwierige Frage. Doch wir müssen sie zumindest näherungsweise beantworten, um unseren Gesprächspartner -beispielsweise den Unternehmensvorstand- für UX begeistern zu können.

Zu diesem Zweck möchte ich den Return On Investment (ROI) hinsichtlich verschiedener Kennzahlen betrachten. Gegenstand soll eine Fachapplikation sein, anhand der ich ein kleines Zahlenspiel durchführen möchte. Fachapplikation? Das ist eine Anwendung, die nicht im Web einer Millionen von Menschen zur Verfügung steht. Fachanwendungen sind vielmehr Anwendungen, die von einem kleinen Anwenderkreis innerhalb eines Unternehmens eingesetzt werden. Ja, auch dafür lohnt es sich, in Usability zu investieren.

Nehmen wir also mal folgendes an:

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Usability-Schulung bei msg systems AG

Am Freitag hatte ich die Gelegenheit, die msg systems AG in die Usability-Thematik einzuführen: Ein Tag Usability

Das war ein spannender Tag mit zwölf tollen Teilnehmern und viel Spaß. Neben den Grundlagen haben wir uns auch mit den ökonomischen Aspekten beschäftigt. Usability rechnet sich nämlich. Wir haben den Return On Investment hinsichtlich folgender Dimensionen beleuchtet:

  • Entwicklungskosten
  • Schulungsaufwand und
  • Produktivität

4 Usability Strategien

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Bessere Risikoprävention durch dynamische Schutzmaßnahmen

Durch die Dynamisierung der Schutzmaßnahmen kann man auch einer heterogenen Risikolage Herr werden. Bei gleichem Investment kann das Sicherheitsniveau und damit der Return On Investment signifikant gesteigert werden. Dieser Artikel basiert darauf, dass wir uns der Risikolage eines Unternehmens von den Prozessen her nähern: Kostenreduzierung durch prozessbasierte Risikoanalyse.

Ausgangslage

Zu oft ist die genaue Risikolage eines Unternehmens nur unzulänglich bekannt. Man weiß, dass die Anlagen des Unternehmens einem Risiko unterliegen. Schließlich sind technische Einrichtungen in ihrer Gesamtheit immer irgendwie gefährdet. Wo aber genau die Risiken liegen und welcher Art diese sind, ist oft unklar. Daher wird dem allgemeinen Risiko mit einer großen Feuerpatsche entgegen getreten. Oder lassen Sie es mich anders ausdrücken: Das Unternehmen breitet über den gesamten Anlagenpark eine gleichbleibend stabile (oder eher instabile) „Feuerdecke“ aus.

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Philippe Back spricht mit Bernd Lohmeyer: Nutzen zentrierter Beratungsansatz und Usability

Philippe Back hat mit mir ein Interview über meinen Nutzen zentrierten Beratungsansatz geführt. In dem Gespräch versuche ich darzustellen, wie ich Unternehmen durch die Kombination von Geschäftsprozessanalyse und Usability helfe, ihre Kundenbindung und die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern. Dadurch lassen sich enorme Optimierungspotenziale hinsichtlich des Return On Investment (ROI) entwickeln und ausschöpfen.

Ein paar Stichpunkte:

  • Konzentriere Dich zuerst auf die wirklichen Geschäftsanforderungen.
  • Finde dafür Lösungen, die die Anforderungen erfüllen und einfach zu bedienen sind.
  • Stelle mit Usability Tests sicher, dass das Design wirklich einfach zu bedienen ist.

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Usability – Schluss jetzt mit den Missverständnissen!

Der folgende Artikel ist in einem internen Newsletter meines Arbeitgebers Steria Mummert Consulting erschienen. Er wendet sich an Berater und Projektmanager, die in der Regel keine Usability Professionals sind. Dennoch könnte der Artikel auch hier den ein oder anderen interessierten Leser finden. Zusätzlich habe ich einige Links zu anderen Artikeln eingefügt.

Begrifflichkeit: Usability ist ein Kunstwort (use + ability) und beschreibt die Gebrauchstauglichkeit eines Gegenstandes oder einer Software. Usability ist heute kein Luxus mehr sondern eine unumgängliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Leider wird der Begriff von zu vielen als leere Hülse verwendet – mehr als Buzz Word denn als Prio-1-Projektziel. Unter dem Begriff der Usability werden heute auch alle Aktivitäten zusammengefasst, die geeignet sind, eben diese Usability zu erreichen. Begegnen Ihnen Schlagwörter wie User Experience Design, User Interaction Design, User Interface Design, Usability Testing, User Centered Design usw., so hat das alles mit Usability zu tun.

Was kann man um das Thema Usability alles falsch machen? Leider mehr als ich hier aufzeigen kann. Ich möchte im Folgenden nicht auf die Dos and Don’ts des Screen Designs eingehen. Die Liste wäre extrem lang. Jenseits schräger Maskengestaltung und wirren Dialogsalats sehe ich ein gravierendes Problem darin, dass sich um das Thema Usability viele Missverständnisse ranken. Einige möchte ich aufdecken. Vielleicht erreichen wir so eine größere Bereitschaft, in dieses Thema zu investieren und so bessere Software anbieten zu können. Weiterlesen

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Usability verkaufen – aber wie, und an wen?

Wir Usability Professionals sehen uns häufig einem Problem gegenübergestellt. Alle finden unsere Bemühungen äusserst ehrenswert, wichtig und spannend. Doch wenn es zur Nagelprobe kommt, fällt Usability als erstes dem Projektrotstift zum Opfer. Die Projektverantwortlichen wollen dafür kein extra Geld ausgeben. Nun könnten wir uns damit trösten, dass Usability nicht die einzige Disziplin ist, der es so ergeht. Fundiertes Anforderungsmanagement und Konfigurationsmanagement erleiden nicht selten dasselbe Schicksal. Doch das wird uns wohl kaum beruhigen.

Wo liegt das Problem?

Im Prinzip habe ich die Antwort schon mit der Artikelüberschrift geliefert. Ein Usability Professional muss seine Dienstleitung genauso verkaufen wie ein Accountmanager sein Projekt. In diesem Sinne müssen wir also wirklich als Vertriebler auftreten. Mancher mag die Nase rümpfen, doch Verkaufen ist nichts Schlimmes – es ist die Grundlage des Austauschs von Waren und Leistungen, und das seit Erfindung der Tauschwirtschaft.

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