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ROI-Berechnung einer Fachapplikation

Schon der Artikel Usability verkaufen steuert auf das Thema ROI hin. Wir müssen die Sprache unserer Partner sprechen. Hierzu gehört es, klare Zahlen auf den Tisch legen zu können. Wie hoch wird die Ersparnis durch den Einsatz von User Experience Design (UX) sein? Das ist immer eine schwierige Frage. Doch wir müssen sie zumindest näherungsweise beantworten, um unseren Gesprächspartner -beispielsweise den Unternehmensvorstand- für UX begeistern zu können.

Zu diesem Zweck möchte ich den Return On Investment (ROI) hinsichtlich verschiedener Kennzahlen betrachten. Gegenstand soll eine Fachapplikation sein, anhand der ich ein kleines Zahlenspiel durchführen möchte. Fachapplikation? Das ist eine Anwendung, die nicht im Web einer Millionen von Menschen zur Verfügung steht. Fachanwendungen sind vielmehr Anwendungen, die von einem kleinen Anwenderkreis innerhalb eines Unternehmens eingesetzt werden. Ja, auch dafür lohnt es sich, in Usability zu investieren.

Nehmen wir also mal folgendes an:

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Ohne UML in die Word-Falle

Über das Management in der UML-Falle habe ich bereits geschrieben. In dem Artikel habe ich darzustellen versucht, dass es eine große Gefahr birgt, wenn man sich in großen Projekten im Rahmen einer Spezifikation auf die Erstellung von UML-Diagrammen beschränkt und auf detaillierte textliche Erklärungen verzichtet. Man hat zwar schöne Fachklassen- und Use Case Diagramme, die gute Übersichten liefern. Die fachlichen Details – und die sind spätestens für die Entwickler unverzichtbar – gehen aber verloren.

Das andere Extrem

Doch es gibt auch das andere Extrem: den Versuch einer kompletten Fachspezifikationen in einem einzigen Dokument. Und das auch noch ohne grafische Übersichten.

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