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Enterprise Design mit Consumer UX

Neulich bin ich über einen sehr interessanten Artikel gestolpert:
The Future of Enterprise Design Is Consumer-Grade UX von Amanda Linden bei UX Magazine

Die Autorin beschreibt, dass der Unterschied zwischen der Gestaltung einer Konsumenten- und der einer Unternehmensanwendung gar nicht so groß ist. Mann sollte an beide dieselben Anforderungen hinsichtlich Usability, Performanz und Markenbildung (Brand Standard) stellen. Unter letzterem verstehe ich das konsistente Erscheinungsbild aller Anwendungen eines Unternehmens.

Hier ein paar Kernaussagen und meine Sichtweise: Weiterlesen

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ROI-Berechnung einer Fachapplikation

Schon der Artikel Usability verkaufen steuert auf das Thema ROI hin. Wir müssen die Sprache unserer Partner sprechen. Hierzu gehört es, klare Zahlen auf den Tisch legen zu können. Wie hoch wird die Ersparnis durch den Einsatz von User Experience Design (UX) sein? Das ist immer eine schwierige Frage. Doch wir müssen sie zumindest näherungsweise beantworten, um unseren Gesprächspartner -beispielsweise den Unternehmensvorstand- für UX begeistern zu können.

Zu diesem Zweck möchte ich den Return On Investment (ROI) hinsichtlich verschiedener Kennzahlen betrachten. Gegenstand soll eine Fachapplikation sein, anhand der ich ein kleines Zahlenspiel durchführen möchte. Fachapplikation? Das ist eine Anwendung, die nicht im Web einer Millionen von Menschen zur Verfügung steht. Fachanwendungen sind vielmehr Anwendungen, die von einem kleinen Anwenderkreis innerhalb eines Unternehmens eingesetzt werden. Ja, auch dafür lohnt es sich, in Usability zu investieren.

Nehmen wir also mal folgendes an:

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Use Cases richtig schreiben: White Paper zum Download

Use Cases begegnen uns in fast allen IT-Projekten. Besonders größere Vorhaben kommen ohne sie nicht aus. Dieses White Paper beleuchtet einige Aspekte der Use Case-Modellierung für Fachanwendungen.

Use Cases richtig schreiben

Das Thema Use Cases begegnet uns in unseren Projekten immer wieder. Leider gibt es darum häufig viel Ärger und Missverständnisse: Die Menge der Use Cases ufert aus und wird unübersichtlich. Viele Use Cases sind unverständlich geschrieben und werden schlichtweg nicht gelesen.

Das muss nicht sein! Ich habe ein White Paper erstellt, indem ich Antworten gebe auf die folgenden Fragen: Weiterlesen

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Ohne UML in die Word-Falle

Über das Management in der UML-Falle habe ich bereits geschrieben. In dem Artikel habe ich darzustellen versucht, dass es eine große Gefahr birgt, wenn man sich in großen Projekten im Rahmen einer Spezifikation auf die Erstellung von UML-Diagrammen beschränkt und auf detaillierte textliche Erklärungen verzichtet. Man hat zwar schöne Fachklassen- und Use Case Diagramme, die gute Übersichten liefern. Die fachlichen Details – und die sind spätestens für die Entwickler unverzichtbar – gehen aber verloren.

Das andere Extrem

Doch es gibt auch das andere Extrem: den Versuch einer kompletten Fachspezifikationen in einem einzigen Dokument. Und das auch noch ohne grafische Übersichten.

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Kontextsensitive Katalogunterstützung: Handhabung umfangreicher Auswahllisten

Mit der richtigen Platzierung und plausiblen Interaktionsmöglichkeiten lassen sich auch sehr große Auswahllisten handhaben. Doch lesen Sie selbst…

Viele Anwendungen bieten zum Ausfüllen verschiedener Eingabefelder umfangreiche Auswahllisten. Diese Auswahllisten werden auch Kataloge genannt. Man setzt sie ein, um sicherzustellen, dass nur bestimmte Werte eingegeben werden. Als kontextsensitiv wird eine Anwendung bezeichnet, wenn abhängig vom Feld, das den Fokus hat, unterschiedliche Informationen angeboten werden. Wir kennen das von der Hilfe. Wenn man auf der Erfassungsmaske A die Hilfe aufruft, werden genau zu dieser Maske passende Erklärungen angezeigt – und nicht die gesamte Onlinehilfe oder die Hilfetexte zur Maske B. Genau so kann man auch mit Katalogen verfahren. In einem festgelegten Bereich zeigt man für das Feld, das gerade den Fokus hat, den entsprechenden Katalog an. Das ist also die sogenannte kontextsensitive Katalogunterstützung.

Dafür gibt es doch die Select-Felder, könnte man meinen. Nicht ganz. Wenn ich hier von Katalogen spreche, meine ich Listen mit teilweise bis zu 1000 Einträgen. Und die einzelnen Einträge können auch recht lang sein. 100 und mehr Zeichen sind keine Seltenheit. So etwas begegnet einem in Onlineshops nicht so häufig, Fachanwendungen in der Verwaltungen setzten derart große Kataloge häufig ein. Und dafür sind einfache Select-Felder schlichtweg nicht geeignet.

Früher hat man umfangreiche Kataloge in separate Dialoge ausgelagert. An dem jeweiligen Feld fand sich ein Button – häufig mit drei Punkten gekennzeichnet -, über den man den Dialog öffnen konnte. Dann musste man durch lange Listen blättern und den gewünschten Eintrag auswählen. Und zuguterletzt musste der Dialog meistens noch bestätigt werden. Bei der Anzahl erforderlicher Nutzerinteraktionen kann einem doch wirklich schwindelig werden. Da geht nicht nur die Produktivität flöten. Es nervt einfach. Das können wir heute besser. Weiterlesen

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