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So funktioniert Home-Office richtig

Hamburg. Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus führt in vielen Unternehmen zu einer drastischen Veränderung der Arbeitskultur. Home-Office heißt vielfach die Lösung. Doch das ist kein Selbstgänger. Home-Office muss ein Unternehmen erst einmal können. Wichtiges Stichwort zum Gelingen: User Experience.

Home-Office bedeutet, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen und Reisetätigkeiten reduziert werden. Was für viele Angestellte attraktiv klingt und in Zeiten einer Virusepidemie grundsätzlich eine sinnvolle Maßnahme sein kann, bringt für Unternehmen jedoch große Probleme mit sich. Die gewohnten Kanäle der Kommunikation sowohl innerhalb des Unternehmens als auch mit den Kunden sind plötzlich gestört. Kommunikation geht häufig parallel und unabgestimmt vonstatten – dies führt zu Effizienzverlusten und nicht zuletzt auch zu Verwirrung und Ärger auf der Gegenseite.

Bernd Lohmeyer von lohmeyer Business UX empfiehlt: Weiterlesen

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Wirtschaftsvertreter sehen Digitalisierung positiv

Hamburg. Im Rahmen eines Dinner Talks im Hamburger Hotel The Fontenay an der Alster haben Vertreter zahlreicher Unternehmen sowie Digitalisierungsexperten über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft diskutiert.

Bernd Lohmeyer, der den Austausch mit seinem Beratungsunternehmen für Digitalisierung lohmeyer | Business UX in Kooperation mit der Kommunikationsfirma PPR Hamburg und Public Relations Expertin Simone Schmuck organisierte, sagte: „Wir freuen uns, dass wir im Rahmen dieses hochkarätig besetzten Dinner Talks zahlreiche unterschiedliche Perspektiven auf die Digitalisierung vom Start-Up über den Mittelstand bis zum international agierenden Konzern an einen Tisch bringen konnten. Der Austausch war für alle Beteiligten sehr gewinnbringend.“

Hauptredner des Abends war Dr. Ralf Belusa, Managing Director und Chief Digital Officer des international agierenden Logistikkonzerns Hapag Lloyd: Weiterlesen

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Innovative Services sind der Schlüssel zur Digitalisierung der Verwaltung

Hamburg. Der „Branchenkompass Public Services 2018“ des Beratungsunternehmens Sopra Steria hat gezeigt, dass die Digitalisierung in Behörden in den vergangenen Jahren zwar an Fahrt aufgenommen hat, jedoch weiterhin große Herausforderungen mit sich bringt. Insbesondere organisatorische Aufgaben, wie das Management effizienter digitaler Prozesse, stehen bei rund 70 Prozent der Verantwortlichen immer noch ganz oben auf der Agenda. Dabei sei gerade dies eine Kernvoraussetzung für eine gelungene digitale Transformation der Verwaltung, sagt Bernd Lohmeyer. Lohmeyer war früher selbst im Bereich Public Services bei Sopra Steria tätig und berät heute als Inhaber des Beratungsunternehmens lohmeyer | Business UX Unternehmen und Behörden bei der Organisation des digitalen Wandels. Zu seinen Kunden zählen unter anderem der Industrieversicherungsmakler Funk Gruppe und das Europäische Patentamt.

Er teilt die Sichtweise seiner ehemaligen Kollegen: „Die Verwaltung hat den Handlungsbedarf erkannt und es wird schon einiges gemacht, doch zum einen reichen die Bemühungen noch lange nicht aus, zum anderen haben die umgesetzten Maßnahmen häufig auch noch nicht den gewünschten Erfolg.“ Lohmeyer steht im Austausch mit Behörden und sieht daher sowohl die Probleme, aber auch die positiven Beispiele. „Meine Heimatstadt Hamburg geht beispielsweise mit dem innovativen Projekt Digital First voran, über das bis 2022 die wichtigsten Behördenverfahren zentral über eine Onlineplattform abgewickelt werden können“, erläutert Lohmeyer. „Die Hansestadt hat das Potenzial, damit bei der Digitalisierung der Verwaltung ganz vorne mit dabei zu sein.“ Häufig sei das Problem jedoch, dass Behörden bei der Digitalisierung zu sehr im althergebrachten Prozessdenken verharren, so Lohmeyer.

„Doch wenn man schlechte Prozesse einfach digitalisiert, hat man eben schlechte Digitalprozesse“, bringt der Berater für digitalen Wandel seine Erfahrungen auf den Punkt.

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Digitalisierung darf sich nicht an tradierten Verwaltungs-Strukturen ausrichten

Im März fand in Berlin zum wiederholten Male der Kongress „Digitaler Staat“ statt. Dorothee Bär, erste deutsche Staatsministerin für Digitalisierung, verkündete dort, die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland stark vorantreiben zu wollen. Bernd Lohmeyer hat verschiedenste  Digitalisierungsprozesse bei internationalen Behörden wie der Europäischen Kommission erfolgreich begleitet. Als Experte für Digitale Transformation und User Experience Design (UX) weiß er, worauf es ankommt: „Die zukünftige Digitalstrategie der Behörden und Verwaltungen muss vor allem bürger- und servicezentriert sein“, fordert er.

„Bisher richten sich die digitalen Prozesse und Services vor allem an den gewachsenen Verwaltungsstrukturen aus. Diese sind häufig ineffizient.“

Dass deutsche Behörden bei der Digitalisierung insgesamt deutlich hinterherhinken, ist kein Geheimnis. Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) bescheinigte der Bundesrepublik im vergangenen Jahr einen Digitalisierungsrückstand von zehn bis 15 Jahren. Im Index für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft der Europäischen Kommission liegt Deutschland gerade einmal gleichauf mit Ländern wie Rumänien und Bulgarien. Und die durchgängig digitalisierte dänische Verwaltung witzelt, deutsche Behörden hätten ihre alten Aktenschränke aufgekauft. Das berichtete das Handelsblatt zu Anfang dieses Jahres. Was wie ein guter Witz klingt, hat für die Bundesrepublik und seine Bürger jedoch schwere Folgen. Lohmeyer sagt: „Deutschland lässt ein enormes Ressourcenpotenzial ungenutzt. Der direkte digitale Zugang für Bürger zu Verwaltungsservices, eine stärkere Vernetzung der Behörden untereinander, eine nutzer- und serviceorientierte Vereinheitlichung und Vereinfachung von Prozessen sind dringend notwendig. So kann viel Zeit bei der Bearbeitung gespart werden. Das gilt für Bürger wie Verwaltungsmitarbeiter gleichermaßen. So könnte Entlastung für alle und Kostenersparnis für die öffentlichen Kassen erreicht werden.“ Ein Beispiel ist Norwegen: Während hierzulande bei fast jedem Behördenbesuch die Bürgerdaten neu aufgenommen werden, reicht in Norwegen ein einziger Eintrag. Dann haben alle Behörden die Daten zur Verfügung. In Deutschland werden dagegen dutzende Register parallel geführt. „Es ist unverständlich, warum so etwas wie in Norwegen in Deutschland nicht möglich sein sollte“, meint Lohmeyer. „Privatunternehmen wissen, dass Kundenorientierung am Ende ihnen selbst den größten Nutzen bringt. Auch die Verwaltung würde von einer solchen Effizienzsteigerung stark profitieren.“

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Digital Transformation im Mittelstand: Umfrage zur Digitalisierung

Die Digital Transformation oder die Digitalisierung finden auch im Mittelstand statt.

Darüber muss man nicht mehr diskutieren. Und das ist nicht nur ein Thema für die Großindustrie oder reine Digitaldienste. Der digitale Wandel durchdringt auch den Mittelstand. Schaut man zum Beispiel in den Veranstaltungskalender und das Verbandsmagazin des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft, trifft man überall auf das Thema.

Dennoch ein Beispiel:  Die CD hat die Schallplatte verdrängt. Durch die Erfindung von mp3 ist die CD zum Auslaufmodell verkümmert. Waren anfangs Peer to Peer-Netzwerke eine Möglichkeit, die Musiksammlung auf mehr oder minder legale Weise zu vergrößern, sind auch deren Anbieter durch große Streaming-Anbieter unter Druck geraten.

Die vormals großen Platzhirsche der Plattenindustrie haben es in den nunmehr 25 Jahren seit Erfindung des mp3-Formats immer noch nicht geschafft, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Der Umstieg von schwarzen auf silberne Datenträger ließ sich noch gut machen. Die Wertschöpfungskette des CD-Marktes folgt den selben Regeln wie die der Venyl-Träger: Es handelt sich schlicht um Hardware-Vertrieb. Die verschiedenen Versuche der großen Labels, das Kopieren von Datenträgern zu verhindern und den Tausch von Dateien zu unterbinden, wirken insbesondere vor dem Hintergrund der heutigen Diskussion mehr als unbeholfen.

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