Prozessanalyse

Business Analysis beginnt nicht gleich in der perfekten Modellierungsumgebung. Das Grundlegende Verständnis erarbeitet man sich in Workshops mit einfachen Mitteln.

Prozessanalyse und -management

Im Prozessmanagement und der Beschreibung Ihrer Geschäftsprozesse ist die Wahl des richtigen Ansatzes entscheidend. Sie verlieren sich sonst im Detail und bleiben doch immer unvollständig.

Ob es sich um die Entwicklung einer konkreten Software oder die Architektur eines Unternehmens (Enterprise Architecture) handelt, egal: Man muss die entscheidenden Prozesse kennen. Das hat sich nicht geändert, wird aber durch die zunehmende Geschwindigkeit der Digitalisierung umso wichtiger. Dabei gibt es drei wesentliche Fragen zu klären. Was sind die entscheidenden Prozesse? Wie hängen sie zusammen? Und wie laufen sie ab?

BPM, Adaptive Case Management oder beides?

Auf der Grundlage von Beobachtung, Interviews und Workshops entwickeln wir ein Gesamtbild, für das wir durch iteratives Fragen und Analysieren Optimierungsansätze entwickeln. Eine besondere Herausforderung ist es nun, diese für alle Beteiligten verständlich zu beschreiben. Die Prozessanalyse (Business Process Analysis) bietet hierfür eine Vielzahl an Werkzeugen. Es sind aber nicht immer alle sinnvoll. Das hängt bezüglich der betrachteten Geschäftsabläufe im Wesentlichen von ihrer Art ab:

  • Sich häufig wiederholenden Prozessen (Business Process Management) und
  • Nicht planbarer höchst individueller „Wissensarbeit“ (Knowledge Work -> Adaptive Case Management)

Nur ist diese Trennung in der Praxis nicht immer so offensichtlich, zumal Knowledge-Prozesse in sequenzielle Standardprozesse eingebunden sein können – und umgekehrt.

Knowledge Work widersetzt sich traditionellen Modellierungsmethoden wie z.B. BPMN. Es wird sogar vehement diskutiert, ob sie überhaupt modelliert werden kann. Aus eigener Erfahrung warne ich dringend davor, Knowledge-Prozesse wie „normale“ Geschäftsprozesse bis ins Detail durchzumodellieren. Man wird sich im Detail verlieren und doch immer unvollständig bleiben.

Es gilt also zuerst, den richtigen Ansatz zu finden, da man sonst die falschen Werkzeuge einsetzt und scheitern wird.

Daher ordnen wir gemeinsam Ihre Prozesslandschaft und finden den Modellierungsansatz, der Ihren Prozessen und Ihren Stakeholdern gerecht wird:

  • Business Process Management > aktivitätsgetrieben
  • Adaptive Case Management > daten- / ergebnisgetrieben

Services Prozessmanagement und Prozessanalyse

  • Requirements Engineering
  • Business Process Management
  • Adaptive Case Management
  • Stakeholder Managememt

Im Detail:

  • Workshops / Interviews / Beobachtung
  • Use Case Modelling (gemäß Alister Cockburn)
  • Fachklassenmodellierung (Domain Class Modelling)
  • Business Process Modelling (BPMN, UML)
  • Adaptive Case Management (situationsabhängig)

Sie finden in der Rubrik Projekte Beispiele, die ausschließlich die Geschäftsprozessanalyse zum Gegenstand haben.