Alles ist relativ: Schieben Sie Fenster oder Objekte?

Zuerst ist es mir gar nicht aufgefallen. Als ich neulich das Betriebssystem meines MacBooks auf OS 10.7 (genannt „Lion“) aktualisiert habe, war irgendetwas anders. Aber was? Egal! Neugierig erkunde ich das System. Es sind ja viele Änderungen vorgenommen worden. Einiges finde ich richtig gut. Nur mit dem Scrollen ist das irritierend. Aber was passiert da? Wenn ich beispielsweise in einem Textdokument nach unten blättern möchte und die Finger wie gewohnt über das Trackpad nach unten ziehe, blättert das Dokument nach oben – nicht nach unten. Hm… Ist Ihnen das auch schon aufgefallen?

iOS goes Lion

Mit dem Wechsel zu OS Lion führt Apple verschiedene Features, die man von den iOS-Geräten (z.B. iPhone, iPad) kennt, auf dem Mac ein. So gibt es nun ein Launchpad, was dem Home Screen von iOS-Geräten entsprechen soll. Alles nett und hilfreich. Darüber hinaus überträgt Apple aber auch das Scroll-Verhalten vom iOS auf das Desktop-OS. Und das ist genau umgekehrt, zu dem was man von Laptops und Desktops kennt. Schauen wir uns das näher an. Weiterlesen

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Mit Template smart auf’s Papier: Paper Prototyping einer App

Letzte Woche hatte ich wieder die Gelegenheit, eine Gruppe erfahrener Entwickler mit verschiedenen Usability-Strategien vertraut zu machen. Nachdem wir uns mit den Grundlagen beschäftigt haben, ging es nun an die Praxis. Am Beispiel eines fiktiven Online-Kochbuchs galt es User Stories zu sammeln, Storyboards zu entwickeln, Wireframes zu skizzieren und den Entwurf anhand ersten Usability-Tests zu validieren.

Beim Mittagstisch wurde schon mal nebenbei über Prototyping gesprochen. Es müssten schon klickbare und navigierbare Prototypen sein. Sonst bringe das nichts. So in diesem Tenor äußersten sich verschiedene Teilnehmer. Ich habe das nicht weiter kommentiert, sah aber schon eine echte Herausforderung auf mich zukommen. Dem Paper Prototyping wurde also eine gewisse Skepsis entgegen gebracht. Es hilft nichts. Augen zu und rein ins kalte Wasser!

Die User Stories sind schnell gesammelt. Ja die Ideen sprudeln so flott, dass sie von drei Personen parallel aufgenommen werden müssen. Da stecken nun also die Anforderungen für das Online-Kochbuch an der Pinnwand und jeder kennt den Leistungsumfang. Von Rezeptaufnahme, Bewertung, Zutatenbasierte Suche, Integration mit Social Media wie Twitter, Facebook und G+, Einkaufsliste bis hin zur Einbindung von Spendenmöglichkeiten mit Micropayment ist alles dabei.

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Usability-Schulung bei msg systems AG

Am Freitag hatte ich die Gelegenheit, die msg systems AG in die Usability-Thematik einzuführen: Ein Tag Usability

Das war ein spannender Tag mit zwölf tollen Teilnehmern und viel Spaß. Neben den Grundlagen haben wir uns auch mit den ökonomischen Aspekten beschäftigt. Usability rechnet sich nämlich. Wir haben den Return On Investment hinsichtlich folgender Dimensionen beleuchtet:

  • Entwicklungskosten
  • Schulungsaufwand und
  • Produktivität

4 Usability Strategien

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XINGs Powersuche: Findest Du schon oder suchst Du noch?

XING bietet eine sehr interessante Powersuche. Sie stellt neben der Erweiterten Suche ein gutes Akquisemittel dar. Leider ist diese Kernfunktionalität sehr versteckt. Noch ein Hinweis: Nachrichten an Mitglieder, mit denen man nicht direkt verbunden ist, können als Spam betrachtet werden. Also mit Bedacht nutzen!

XING ist ja unbestritten im deutschsprachigen Bereich die Business-Plattform. Nach dem letzten Redesign hat sich am äußeren Erscheinungsbild viel getan. Es sind aber auch neue Funktionen hinzugekommen. Sehr begrüßenswert finde ich die sogenannte Powersuche. Sie soll dem Anwender helfen, andere Mitglieder zu finden, die…

  • mein Profil besucht haben.
  • deren Profil ich besucht habe.
  • und sehr interessant: Mitglieder, die suchen, was ich biete.

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Was ein gutes Produkt ausmacht: Nutzen + Nutzbarkeit

Im Folgenden möchte ich das Zusammenspiel zwischen Nutzen und Nutzbarkeit, Funktion und Usability, WAS und WIE darstellen. Und letztendlich wird auch noch klar, warum ich „Nutzen zentrierte IT-Beratung“ anbiete.

Usability

Usability gewährleistet, dass ein gestecktes Ziel intuitiv und effizient erreicht wird. Das heißt aber noch nicht, dass das gesteckte Ziel auch den Anforderungen des Nutzers entspricht.

Glücklicherweise tritt die Nutzbarkeit eines Dings / einer Software immer mehr in den Fokus der Betrachtung. Wir sprechen von der Usability oder Nutzbarkeit einer Software. Und wir meinen damit, dass der Nutzer das Produkt gut und intuitiv bedienen kann. Dieser Aspekt ist viel zu lange ignoriert worden. Und wir alle kennen Software-„Lösungen“, bei deren Einsatz sich der Anwender sehr schwer tut – mit allen Konsequenzen wie hoher Fehlerrate, mangelnder Produktivität und Torpedierung der Kundenbindung. Heutzutage ist klar, dass die Nutzbarkeit (Usability) ein unverzichtbares Qualitätskriterium einer Lösung darstellt.

Bei der sehr engagierten Konzentration auf die Nutzbarkeit wird meines Erachtens häufig vernachlässigt, dass eben diese nur eine Seite der Erfolgsmedaille ist. Stellen wir uns folgendes vor: Weiterlesen

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Philippe Back spricht mit Bernd Lohmeyer: Nutzen zentrierter Beratungsansatz und Usability

Philippe Back hat mit mir ein Interview über meinen Nutzen zentrierten Beratungsansatz geführt. In dem Gespräch versuche ich darzustellen, wie ich Unternehmen durch die Kombination von Geschäftsprozessanalyse und Usability helfe, ihre Kundenbindung und die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern. Dadurch lassen sich enorme Optimierungspotenziale hinsichtlich des Return On Investment (ROI) entwickeln und ausschöpfen.

Ein paar Stichpunkte:

  • Konzentriere Dich zuerst auf die wirklichen Geschäftsanforderungen.
  • Finde dafür Lösungen, die die Anforderungen erfüllen und einfach zu bedienen sind.
  • Stelle mit Usability Tests sicher, dass das Design wirklich einfach zu bedienen ist.

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Facebook – Irrungen und Wirrungen ums Freunde finden

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Freunde zu finden und Freundschaften zu pflegen gehört zu unseren fundamentalen Bedürfnissen. Facebook trägt dem Rechnung und möchte uns dabei unterstützen. Dass dies aber in der virtuellen Welt des Netzes nicht viel einfacher ist als im realen Leben, habe ich am letzten Wochenende erfahren. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

Ich gehöre nicht zur Generation „Digital“. In meinem Kinderzimmer stand kein Computer. Und wenn andere von Commodore sprachen, verband ich das mit Seefahrt. Noch kein „Best Ager“ – aber eben auch zu alt, um das Netz als Selbstverständlickeit wahrzunehmen. Und dann die Geschichten über Datenmissbrauch und Weitergabe von Nutzerprofilen. All das sind wohl Gründe, warum ich erst jetzt ein Profil auf Facebook eingerichtet habe. Doch nach Xing, LinkedIn und Twitter führte kein Weg mehr an Facebook vorbei.

Doch das Ganze ist nicht so einfach, wie man denken mag. Jedenfalls nicht, wenn man sich Sorgen darüber macht, was man wen wissen lassen möchte. Fange ich mal am Anfang an. Was für ein Profil möchte ich denn anlegen? Nun, eine öffentliche Person oder Organisation bin ich wohl nicht. Auch kein Rockstar, zum Unternehmen reicht es auch noch nicht. Dann belasse ich das bei dem Vorschlag, den Facebook macht. Wird schon stimmen. Aber dann kommen so viele Fragen zu persönlichen Daten, die ich nicht so gerne ins Web blase. Also gebe ich lieber weniger als mehr ein.

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Ein weiteres Missverständnis: Usability Tests sind teuer

In einem vorigen Artikel schrieb ich schon über verschiedene Usability-Missverständnisse (Usability – Schluss jetzt mit den Missverständnissen!). Ich möchte die Sammlung noch ein wenig erweitern.

Gerne werden an allen Ecken und Enden Kosten gespart. Und da wird gerne auf Usability Tests verzichtet: „Das hat ja schließlich ein guter Designer entworfen…“ Nun, auch Designer sind nur Menschen und können Fehler machen. Die sollte man schon aus Gründen des Investitionsschutzes frühestmöglich aufdecken. Und dazu sind eben Usability Tests da. Doch nun zu den Kosten. Denkt man an solche Tests, fallen häufig Stichwörter wie Usability Labor, Eye Tracking, Erhebungskampagnen, statistische Validierung etc. Ja, das kann alles dazu gehören – muss es aber nicht. Die Buchung und Beauftragung eines professionellen Usability-Labors ist kostenaufwendig. Aber selbst das lohnt sich in den meisten Fällen. Ich möchte hier aber zwei sehr einfache Testmethoden vorstellen, die mit wenig Aufwand durchzuführen sind und dennoch wertvolle Erkenntnisse liefern.

Papierprototypen-Test

Wie zuvor schon kurz erwähnt braucht man für diesen Test noch nicht mal lauffähigen Sourcecode. Es reichen Papierskizzen, die man aus dem Entwurfsprozess (frühe Konzeptionsphase) extrahiert. Diese Skizzen (Mockups) fallen da ja eh an, da man anhand dieser die Benutzerinteraktion durchdenkt und visualisiert. Nun überlegt man, welche Szenarien man mit welchen Nutzern überprüfen möchte. Man wählt die entsprechenden User Interface-Skizzen aus und lädt die Testteilnehmer ein. Eine Auswahl von fünf bis sechs Testteilnehmern sollte reichen. Mehr Teilnehmer erhöhen den Erkenntnisgewinn in der Regel nicht. Und statistisch belastbare Aussagen wird man auch mit 20 Teilnehmern nicht erreichen. Darum geht es aber auch gar nicht. Und wer keine sechs Teilnehmer „loseisen“ kann, beschränkt sich eben auf zwei. Lieber einen kleinen Test machen als gar keinen!

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Informationsarchitektur – Acht auf einen Streich

Umfangreiche Internetangebote werfen eine sehr wichtige Frage auf: Wie sollen die Inhalte strukturiert werden? Dass das nicht immer ganz leicht ist, zeigt das folgende Beispiel. Es handelt sich bei der Website um ein Angebot des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Im Speziellen dreht es sich um EU-gestützte Förderangebote zum Arbeitsmarkt.

Versuchen Sie es selbst…

Lassen Sie uns einen Versuch starten. Geben Sie in einer Suchmaschine (ich habe das mit G… getestet) die Suchbegriffe „EU fördert Niedersachsen“ ein. Schnell landen Sie auf http://www.eu-foerdert.niedersachsen.de (neues Fenster). Der Link öffnet ein neues Fenster. So können Sie die nachfolgenden Navigationsschritte selbst besser nachvollziehen.

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