Denkraum Digital Transformer

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Denkraum Digital Transformer

Zusammen mit Klaas Krüger fand am letzten Samstag im Top Of The Lake in Hamburg der Denkraum Digital Transformer statt. Acht Teilnehmer aus unterschiedlichsten Branchen kommen zusammen. Sie wollen die digitale Transformation selbst gestalten. Wie funktioniert aber Innovation? Und wie kommt man auf neue Ideen? Nicht nur zuhören, sondern selbst spielerisch erfahren! Schließlich wissen Design Thinker, dass Veränderung nur über Emotion erfolgt. Und die entsteht am besten über Selbstmachen und Mittendrinsein.

Mega Trends der digitalen Transformation bis 2025

Um den Teilnehmern ein wenig Futter zu geben, ist Klaas in die zwölf Mega Trends der nächsten Zukunft eingestiegen. Diese werden bis 2025 im Zuge der digitalen Transformation exponentiell wachsen. Die aktuelle Marktdurchdringung wird extrem zulegen. Die werden abgehen wir eine Rakete. Dazu gehören:

  • Mobiles Internet
  • Künstliche Intelligenz
  • Internet der Dinge
  • und noch neun weitere wie Cloud, Robotik, autonome Fahrzeuge, Genetik

Design Thinking im Selbstversuch

Die Aufgabe: Wie sieht das Shopping von Standardprodukten des alltäglichen Lebens in 2027 aus? Wir haben die Teilnehmer entlang der Design Thinking-Schritte auf ihrem Weg begleitet:

  • Empathise – Mit User Observation die User verstehen und ihre Bedürfnisse erkennen.
  • Define – Was bedeutet das für das Projekt? Welche Bedürfnisse sind jetzt wichtig?
  • Ideate – Den Kopf aufmachen und wie wild viele Ideen sammeln.
  • Prototype – Die besten Ideen umsetzen und visualisieren.
  • Test – Nicht einfach hoffen, sondern mit Usern testen: Was funktioniert und was nicht?

Dabei sind zwei sehr unterschiedliche Lösungsansätze entstanden. Die Teams haben sie in Form von Rollenspielen mit Unterstützung von Papierprototypen präsentiert. Sehr überzeugend. Beide sind gleichermaßen innovativ und doch plausibel. Es zeigt sich daher erneut:

Mit Design Thinking können auch einander fremde Menschen gemeinsam überraschend schnell zu einer innovativen Lösung finden. Dabei ist es umso befruchtender, je unterschiedlicher ihr Hintergrund ist.

Next Steps: Business Model und Lean Startup

Da der Service bzw. das Produkt alleine nicht reicht, braucht man dafür ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Das Business Model Canvas hilft einem, dies mit seinen neun Komponenten zu entwickeln. Da ist dann von den strategischen Partnern über die Vertriebswege bis hin zu den Kundensegmenten alles dabei. Ganz im Sinne des Design Thinking verifiziert man die Fortschritte permanent. Dabei geht man nicht nach zwei Jahren Entwicklung mit dem perfekten Produkt an den Markt. Stattdessen prüft man schon sehr früh mit dem sogenannten Minimal Viable Product, was funktioniert und was nicht. Dadurch gewährleistet man Investionsschutz und kann das Business Model zeitnah nachjustieren.

 

Fotos von Mariella Knabe, EigenART NaturREICH

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