Der Mensch ist ein soziales Wesen. Freunde zu finden und Freundschaften zu pflegen gehört zu unseren fundamentalen Bedürfnissen. Facebook trägt dem Rechnung und möchte uns dabei unterstützen. Dass dies aber in der virtuellen Welt des Netzes nicht viel einfacher ist als im realen Leben, habe ich am letzten Wochenende erfahren. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht.
Ich gehöre nicht zur Generation “Digital”. In meinem Kinderzimmer stand kein Computer. Und wenn andere von Commodore sprachen, verband ich das mit Seefahrt. Noch kein “Best Ager” – aber eben auch zu alt, um das Netz als Selbstverständlickeit wahrzunehmen. Und dann die Geschichten über Datenmissbrauch und Weitergabe von Nutzerprofilen. All das sind wohl Gründe, warum ich erst jetzt ein Profil auf Facebook eingerichtet habe. Doch nach Xing, LinkedIn und Twitter führte kein Weg mehr an Facebook vorbei.
Doch das Ganze ist nicht so einfach, wie man denken mag. Jedenfalls nicht, wenn man sich Sorgen darüber macht, was man wen wissen lassen möchte. Fange ich mal am Anfang an. Was für ein Profil möchte ich denn anlegen? Nun, eine öffentliche Person oder Organisation bin ich wohl nicht. Auch kein Rockstar, zum Unternehmen reicht es auch noch nicht. Dann belasse ich das bei dem Vorschlag, den Facebook macht. Wird schon stimmen. Aber dann kommen so viele Fragen zu persönlichen Daten, die ich nicht so gerne ins Web blase. Also gebe ich lieber weniger als mehr ein.
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