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Artikel aus der Kategorie ‘Projekt’

Storyboards: Eine Erfolgsgeschichte

Was sind Storyboards?

Storyboards sind Geschichtenbretter – jedenfalls wörtlich übersetzt. Ok, wir malen die nicht auf Holz. Storyboards beschreiben die Umsetzung eines fachlichen Anwendungsfalls in eine konkrete Software-Benutzeroberfläche. Beschreibt ein Anwendungsfall (Use Case) die rein fachlichen Abläufe (z.B. Anlegen eines Kontos), so beschreibt das entsprechende Storyboard, wie das in der Software-Oberfläche vor sich geht.

Herkunft

Storyboards verbindet man eher mit der Erstellung von Trickfilmen oder der Planung von Werbespots. Verschiedene Scribbles (flüchtige Skizzen) werden mit Pfeilen und Symbolen miteinander verbunden. Ziel ist es, eine Geschichte zu erzählen und den Ablauf der Geschichte zu verdeutlichen. Nun, da hat die gute alte IT-Welt mal von so neumodischem Kram wie Zeichentrick und Werbung gelernt. Wobei ich mir jetzt gar nicht so sicher bin, ob Storyboards nicht schon viel früher im Filmgeschäft eingesetzt wurden. Das Ziel sollte dasselbe gewesen sein: eine Geschichte erzählen. Wie dem auch sei, die Storyboards haben in die IT Einzug gehalten. Weiterlesen

Das Web-Etwas als Eierlegendewollmilchsau

Als Berater werde ich häufig mit der Frage nach meinem Profil konfrontiert. Das ist ja auch erstmal sehr gut so. Wäre ja schlimm, wenn keiner nach mir fragte. Dann sehe ich einen Auszug aus dem Anforderungsprofil – und rolle mit den Augen.

Da wird nach einem Oberflächenentwickler gesucht, der ausgewiesene Expertise in den Bereichen Usability und Web Accessibility haben soll. Andererseits wird auch mal nach einem GUI-Designer gesucht, der von JavaScript bis php so ziemlich alles beherrscht, was an Scripting-Sprachen auf dem Markt ist. Natürlich das alles kombiniert mit zehn Jahren Erfahrung im Rational Unified Process (RUP) und UML 2.0.

Was wird da eigentlich gesucht? Die Eierlegendewollmilchsau! Keiner wird sagen, dass er das alles gleichermaßen beherrscht. Wie kommt das? Es sind Qualifikationen aus ganz unterschiedlichsten Professionen, die da zusammengeworfen werden.

Stellt Euch folgende klassische Stellenausschreibung vor:
Gesucht wird ein Zimmermann mit erwiesener Erfahrung als Möbelbauer, insbesondere Entwurf und Umsetzung von Intarsien unter Berücksichtigung konstruktiver Gebäudemerkmale.

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ROI-Berechnung am Beispiel einer Fachapplikation

Wie schon in dem Artikel Usability verkaufendargestellt müssen wir die Sprache unserer Partner sprechen. Hierzu gehört es, klare Zahlen auf den Tisch legen zu können. Wie hoch wird die Ersparnis durch den Einsatz von Usability-Methoden sein? Das ist immer eine schwierige Frage. Doch wir müssen sie zumindest näherungsweise beantworten, um unseren Gesprächspartner -beispielsweise den IT-Vorstand- für Usability begeistern zu können.

Zu diesem Zweck möchte ich den Return On Investment (ROI) hinsichtlich verschiedener Kennzahlen betrachten. Gegenstand soll eine Fachapplikation sein, anhand der ich ein kleines Zahlenspiel durchführen möchte. Fachapplikation? Das ist eine Anwendung, die nicht im Web einer Millionen von Menschen zur Verfügung steht. Fachanwendungen sind vielmehr Anwendungen, die von einem kleinen Anwenderkreis innerhalb eines Unternehmens eingesetzt werden. Ja, auch dafür lohnt es sich, in Usability zu investieren.

Nehmen wir also mal folgendes an:

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