Unsere Welt ist nahezu durchgängig technisiert. Man muss es wohl konstatieren: Unser Leben hängt im hohen Maß vom Funktionieren technischer Einrichtungen ab. Um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, müssen diese Einrichtungen gegen verschiedenste Risiken abgesichert werden. Das ist sehr aufwendig und teuer. Derzeit ist die Risikoanalyse auf die technischen Einrichtungen fixiert. Alle im Einsatz befindlichen Geräte und Installationen werden gegen alle erdenklichen Risiken geschützt. Im Folgenden möchte ich einen anderen Ansatz skizzieren, der sich der Absicherung technischer Einrichtungen nicht von der Hardware-Seite sondern vom Geschäftsprozess nähert.
Hintergrund ist die Frage, wie wir die Kosten der Absicherung senken können. Wie wäre es, wenn man die zu schützenden “Areale” möglichst klein halten könnte? Man also keinen Zaun um das gesamte Gebäude, sondern nur um das eine wertvolle Buch ziehen müsste. Wie wäre es, wenn man nicht mehr 20 Häuser, sondern nur noch zehn schützen müsste? Man also die Anzahl der schützenswerten Objekte reduzieren könnte. Ich denke, dass sich die Kosten der Schutzmaßnahmen dadurch erheblich reduzieren ließen.
Mit diesem prozess-orientierten Ansatz betrachte ich nicht generell alle technischen Komponenten und ihre Risikofaktoren. Stattdessen filtere ich die Prozessbestandteile heraus, die wirklich wichtig sind. Und nur die darin eingebundenen technischen Einrichtungen gilt es zu schützen. Das allerdings mit allen möglichen Mitteln. Weiterlesen